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Roborock S7 oder S8: was hat sich geändert?
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Kurz gesagt
Die S8-Generation bringt vor allem zwei Gummiwalzen statt einer Hauptbürste, deutlich mehr Saugkraft laut Hersteller und eine bessere Hinderniserkennung per Strukturlicht. Die S7 bleibt ein solider LiDAR-Roboter mit Schall-Wischen. Wer gebraucht oder als Auslaufmodell kauft, sollte vor allem Akkuzustand, Variante und Station prüfen.
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Die Roborock S7 und S8 gehören zu den bekanntesten Saugrobotern der letzten Jahre und sind heute oft als Auslaufmodell oder gebraucht zu finden. Beide Reihen gibt es in mehreren Varianten, vom einfachen Grundmodell bis zur Ultra-Version mit Komplettstation. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Unterschiede der Generationen und worauf Sie beim Kauf eines älteren Modells achten sollten. Er richtet sich an alle, die ein gutes Gerät zum kleineren Budget suchen oder ihr vorhandenes Modell einordnen wollen.
Die Generationen im Überblick
Die S7 erschien 2021 und machte das Schall-Wischen (VibraRise) bei Roborock populär: Eine vibrierende Wischplatte schrubbt den Boden, und auf Teppich hebt der Roboter das Wischmodul an. Navigiert wird per LiDAR-Turm. Später kamen Varianten wie die S7 MaxV mit Kamera-Hinderniserkennung und die S7 MaxV Ultra mit Station zum Waschen der Wischplatte hinzu.
Die S8 folgte 2023. Sie führte die DuoRoller-Konstruktion mit zwei Gummiwalzen ein, erhöhte die angegebene Saugkraft deutlich und erkennt Hindernisse über Strukturlicht (Reactive 3D). Auch hier gibt es mehrere Varianten, darunter S8 Pro Ultra und S8 MaxV Ultra mit umfangreicher Station. Die genauen Werte unterscheiden sich je nach Variante, prüfen Sie deshalb immer die Bezeichnung auf dem Typenschild oder in der App.
Die wichtigsten Unterschiede in der Tabelle
Die Tabelle zeigt die Grundmodelle beider Generationen nach den Herstellerangaben zum Marktstart. Ultra- und MaxV-Varianten weichen teils deutlich ab.
| Merkmal | Roborock S7 | Roborock S8 |
|---|---|---|
| Hauptbürste | eine Gummibürste | zwei Gummiwalzen (DuoRoller) |
| Saugkraft | 2.500 Pa | 6.000 Pa |
| Wischen | VibraRise Schall-Wischen | VibraRise Schall-Wischen |
| Navigation | LiDAR | LiDAR |
| Hindernisse | Grundmodell ohne Front-Sensor, Kamera nur bei MaxV | Strukturlicht (Reactive 3D) |
| Teppich | Ultraschall-Erkennung, Wischmodul hebt an | Teppicherkennung, Wischmodul hebt an |
Hinweis:Die Angaben gelten für die Grundmodelle. Prüfen Sie bei Varianten wie MaxV, Pro Ultra oder MaxV Ultra die Daten auf der Herstellerseite.
Bürsten und Saugkraft
Der sichtbarste Fortschritt der S8 ist die Doppelwalze. Zwei gegenläufige Gummiwalzen nehmen Schmutz und Haare besser auf als eine einzelne Bürste und verheddern weniger. Für Haushalte mit Hund oder Katze ist das ein spürbarer Unterschied im Pflegeaufwand. Die S7 kommt mit ihrer Gummibürste ebenfalls gut mit Haaren zurecht, muss aber öfter von Hand befreit werden.
Die angegebene Saugkraft stieg von 2.500 Pa auf 6.000 Pa. Auf Hartboden ist der Unterschied im Alltag oft gering, auf Teppich kann mehr Saugkraft helfen. Bedenken Sie aber, dass aktuelle Modelle noch deutlich höhere Werte angeben. Welche Saugkraft sinnvoll ist, erklärt unser Ratgeber Wie viel Pa braucht ein Saugroboter.
Hinderniserkennung und Wischen
Das S7-Grundmodell erkennt Hindernisse vor allem über den Stoßfänger und den LiDAR-Turm. Flache Gegenstände wie Kabel oder Socken übersieht es deshalb eher. Die S8 nutzt Strukturlicht, das solche Objekte vor dem Roboter erfasst. Das bedeutet weniger Aufräumen vor dem Start.
Beim Wischen arbeiten beide mit einer vibrierenden Platte, die auf Teppich angehoben wird. Bei den Ultra-Varianten wäscht die Station die Platte, bei neueren Stationen kommt eine Warmlufttrocknung hinzu. Wenn Sie heute neu kaufen, bieten aktuelle Roborock-Modelle wie der Saros 10 mit VibraRise 4.0 laut Hersteller 4.000 Bewegungen pro Minute und eine Moppwäsche mit 80 °C. Die heutigen Reihen vergleicht unser Roborock-Vergleich.
Gebrauchtkauf und Auslaufmodelle
Bei älteren Modellen ist der Akku das größte Fragezeichen. Lithium-Ionen-Akkus verlieren mit der Zeit Kapazität. Fragen Sie bei Gebrauchtgeräten nach dem Alter und lassen Sie sich die Laufzeit einer vollen Ladung zeigen. Ein Ersatzakku ist meist erhältlich, wie der Tausch funktioniert, steht im Ratgeber Saugroboter-Akku tauschen.
- Genaue Variante prüfen: S7, S7 MaxV, S8, S8 Pro Ultra und weitere unterscheiden sich stark
- Akkulaufzeit bei voller Ladung testen lassen oder erfragen
- LiDAR-Turm, Bürsten, Räder und Seitenbürste auf Verschleiß ansehen
- Gerät in der App vom Vorbesitzer entfernen lassen, damit Sie es neu koppeln können
- Prüfen, ob Verschleißteile wie Filter, Beutel und Wischtücher noch erhältlich sind
Für wen lohnt sich welches Modell?
Eine S7 lohnt sich für kleinere Wohnungen mit überwiegend Hartboden, in denen vor dem Start aufgeräumt wird. Sie bekommen solide LiDAR-Navigation und Schall-Wischen zu einem meist niedrigen Preis. Eine S8 ist die bessere Wahl, wenn Sie Haustiere haben, mehr Teppich besitzen oder sich das Aufräumen sparen möchten.
Wer eine Komplettstation mit Moppwäsche möchte, sollte prüfen, ob ein gebrauchtes Ultra-Modell noch sinnvoll ist oder ob ein aktuelles Mittelklassemodell mehr bietet. Aktuelle Geräte mit Komplettstation finden Sie in unserer Auswahl Saugroboter mit Wischfunktion.
Häufige Fragen
Bekommt die S7 noch Updates? Roborock versorgt ältere Modelle in der App weiterhin, der Umfang neuer Funktionen ist aber meist geringer als bei aktuellen Geräten. Prüfen Sie den Stand in der Roborock-App.
Passen S7-Teile an die S8? Viele Teile sind generationsspezifisch, besonders die Hauptbürste, weil die S8 zwei Walzen nutzt. Achten Sie beim Zubehör auf die genaue Modellangabe.
Kann ich eine S7 mit einer Absaugstation nachrüsten? Für die S7 gab es eine passende Absaugstation. Ob ein bestimmtes Dock passt, steht in der Kompatibilitätsangabe des Herstellers.
Ist die S8 deutlich leiser? Das hängt von Saugstufe und Variante ab. Vergleichen Sie die Herstellerangaben, bedenken Sie aber, dass höhere Stufen bei beiden Generationen hörbar lauter sind.
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