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Vergleich

Roborock Q-Serie oder S-Serie: der Unterschied

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Roborock verkauft mehrere Reihen nebeneinander, und gerade Q- und S-Serie sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Beide navigieren per LiDAR, beide laufen über dieselbe App. Dieser Ratgeber erklärt, wo die Unterschiede liegen, wie sich innerhalb der Q-Serie Q5, Q7 und Q10 unterscheiden und wann sich der Aufpreis für ein S-Modell lohnt. Er richtet sich an alle, die zum ersten Mal einen Roborock kaufen oder von einem älteren Modell umsteigen.

Was beide Reihen gemeinsam haben

Q- und S-Modelle nutzen die gleiche Grundlage: LiDAR-Navigation mit Raumerkennung, Mehretagenkarten bei vielen Modellen und die Roborock-App mit No-Go-Zonen, Zeitplänen und Saugstufen. Damit bekommen Sie auch in der Q-Serie eine systematische Reinigung in Bahnen statt Zufallsfahrt.

Das ist der wichtigste Punkt für Einsteiger: Die Kartierung, die einen modernen Saugroboter ausmacht, gibt es schon in der günstigen Reihe. Wie die Navigation funktioniert, erklärt unser Ratgeber LiDAR oder Kamera.

Wo die Q-Serie spart

Die Unterschiede liegen in der Ausstattung. Die Q-Serie hat meist geringere Saugkraft, einfachere Wischsysteme und Stationen, die vor allem den Staub absaugen. Bei der Hinderniserkennung arbeiten viele Q-Modelle nur mit LiDAR und Stoßfänger, neuere Modelle haben einen Front-Sensor.

Ein Beispiel aus der aktuellen Reihe: Der Roborock Q10 S5+ nennt laut Listing 10.000 Pa Saugkraft, das Schall-Wischen VibraRise 2.0 mit bis zu 3.000 Bewegungen pro Minute, 8 mm Mopp-Anhebung, Hindernisvermeidung per Strukturlicht und eine Absaugstation mit 2,7-Liter-Beutel für bis zu 7 Wochen. Eine Moppwäsche in der Station hat er nicht.

Q5, Q7 und Q10 im Vergleich

Innerhalb der Q-Serie gilt grob: Die Q5-Modelle sind vor allem auf Saugen ausgelegt, je nach Variante mit einfachem Wischmodul. Die Q7-Modelle bringen ein Wischmodul mit Wassertank mit, das ein Wischtuch über den Boden zieht. Die Q10-Generation ist neuer, gibt mehr Saugkraft an und bringt beim Q10 S5+ das vibrierende Schall-Wischen sowie Strukturlicht-Hinderniserkennung mit.

Das Plus im Namen steht bei Roborock für die mitgelieferte Absaugstation. Weil die Varianten je nach Jahr und Markt wechseln, sollten Sie das konkrete Datenblatt prüfen. Laufzeit, Saugkraft und Wischsystem stehen dort verbindlich.

Wann sich die S-Serie lohnt

Inzwischen hat Roborock oberhalb der S-Serie mit Qrevo und Saros weitere Reihen eingeführt, die viele Komfortfunktionen bündeln, etwa Drehmopps mit Heißwasserwäsche. Wenn Sie eine Komplettstation suchen, lohnt sich der Blick dorthin ebenso. Die Reihen im Detail zeigt unser Roborock-Vergleich.

  • Sie haben Haustiere und wollen weniger Haare von Hand aus der Bürste entfernen
  • Es liegen oft Kabel, Socken oder Spielzeug herum
  • Sie möchten eine Station, die auch die Mopps wäscht und trocknet
  • Sie haben viel Teppich und wollen eine stärkere Mopp-Anhebung

Für wen die Q-Serie reicht

Ein Q-Modell passt gut zu kleineren und mittleren Wohnungen mit überwiegend Hartboden, in denen Sie vor dem Start kurz aufräumen. Mit Absaugstation müssen Sie den Staubbehälter nur selten leeren, das Wischen ersetzt das gründliche Nasswischen aber nicht vollständig. Für gelegentliches Feuchtwischen ist es eine gute Ergänzung.

Wer ein begrenztes Budget hat und trotzdem wischen möchte, findet weitere Modelle in unserer Auswahl Saugroboter mit Wischfunktion bis 500 Euro. Ob ein Modell mit Wischfunktion überhaupt sinnvoll ist, klärt unser Ratgeber Saugroboter mit oder ohne Wischfunktion.

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Folgekosten und Pflege

Bei beiden Reihen fallen Verschleißteile an: Seitenbürste, Hauptbürste, Filter und bei Modellen mit Absaugstation die Staubbeutel. Bei Q-Modellen mit Wischtuch kommen Ersatztücher hinzu, bei S-Modellen mit Komplettstation gegebenenfalls Reinigungsmittel für die Station. Die Teile sind für beide Reihen gut erhältlich, achten Sie aber auf die exakte Modellbezeichnung.

Der Pflegeaufwand hängt stärker von der Station ab als von der Reihe. Eine reine Absaugstation nimmt Ihnen das Leeren des Staubbehälters ab, das Wischtuch waschen Sie aber selbst. Eine Komplettstation wäscht und trocknet die Mopps, braucht dafür aber Frischwasser und das regelmäßige Leeren des Schmutzwassertanks. Wie Sie Bürsten, Filter und Sensoren pflegen, steht im Ratgeber Saugroboter reinigen und warten. Welche Stationsarten es gibt, zeigt unser Guide Saugroboter mit Absaugstation.

Häufige Fragen

Was bedeutet das Plus bei Roborock? Das Plus kennzeichnet in der Regel Modelle mit Absaugstation, die den Staubbehälter automatisch leert.

Nutzen Q- und S-Modelle dieselbe App? Ja, beide laufen über die Roborock-App. Der Funktionsumfang hängt aber vom Modell ab.

Braucht die Q-Serie ein besonderes WLAN? Roborock weist im Listing des Q10 S5+ darauf hin, dass für die App-Verbindung ein 2,4-GHz-WLAN erforderlich ist. Das gilt für viele Modelle beider Reihen.

Kann ein Q-Modell mehrere Etagen kartieren? Viele können das, der Q10 S5+ nennt laut Listing Multi-Level-Mapping. Den Roboter müssen Sie aber selbst in die andere Etage tragen.

Was Sie dafür brauchen

Quellen